Satzung

Satzung des SC Leoni Braunschweig e.V. seit 1978

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen SC LEONI Braunschweig e.V. 
    Der Verein ist im Vereinsregister unter 3135 des Amtsgerichts Braunschweig eingetragen.
  2. Er hat seinen Sitz in Braunschweig. Die Vereinsfarben sind Lilla-Weiß
  3. Das Geschäftsjahr ist das Spieljahr in der Fußball Abteilung; und zwar vom 01.Juli eines Jahres bis zu zum 30.Juni  des folgenden Jahres

§ 2 Vereinszweck

  1. Der Verein bezweckt die gemeinsame Pflege, Förderung und Fortentwicklung des Amateursports.
  2. Der Vereinszweck wird insbesondere durch die Ermöglichung sportlicher Übungen und Leistungen verwirklicht.
  3. Der Verein ist parteipolitisch neutral. Er vertritt den Grundsatz religiöser, rassischer und weltanschaulicher Toleranz

§ 3 Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  2.  Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  3.  Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
  4.  Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile oder sonstige Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  6. Zuwendungen an den Verein aus zweckgebundenen Mitteln des Landes, des Landessportbundes oder einer anderen Einrichtung oder Behörde dürfen nur für die vorgeschriebenen Zwecke Verwendung finden.

§ 4 Mitgliedschaft

  1. Der Verein besteht aus ordentlichen und jugendlichen Mitgliedern.
  2. Als ordentliche Mitglieder gelten aktive und passive Erwachsene sowie Ehrenmitglieder beiderlei Geschlecht nach Vollendung der gesetzmäßigen Volljährigkeit. Personen die sich um die Sache des Sports oder des Vereins verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des geschäftsführenden Vorstandes von der Mitgliederversammlung nach Zustimmung von 2/3 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
  3. Die Ehrenmitglieder haben die Rechte ordentlicher Mitglieder, sind jedoch von der Beitragspflicht befreit.

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft zum Verein kann jede natürliche Person beiderlei Geschlechts auf Antrag erwerben, sofern sie sich durch ihre Unterschrift zur Beachtung dieser Satzungsbestimmungen bekennt.
  2. Minderjährige bedürfen der schriftlichen Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter.
  3. Der Erwerb der Mitgliedschaft muss schriftlich beantragt werden.
  4. Die Aufnahme vollzieht der geschäftsführende Vorstand. Dieser kann die Aufnahme ohne Angabe von Gründen ablehnen. Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar. Die Mitgliedschaftsrechte können nicht einem anderen überlassen werden.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch den Austritt oder Ausschluss, durch Tod des Mitgliedes oder durch Auflösung des Vereins.
  2. Der Austritt ist nur durch Abgabe einer schriftlichen, eigenhändig unterschriebenen Austrittserklärung möglich. Bei Minderjährigen kann der Austritt nur durch deren gesetzlichen Vertreter erklärt werden. Austrittserklärungen sind an den geschäftsführenden Vorstand zu richten.
  3. Dabei sind folgende Bestimmungen bindend zu beachten:
    a) Die Beiträge sind für das Kalenderjahr, in dem der Austritt oder der Ausschluss erfolgt, zu zahlen.
    b) Der Austritt aus dem Verein kann nur unter Einhaltung einer vierteljährigen Kündigungsfrist erfolgen; der späteste Kündigungstermin ist der 31. März
    c) Mitglieder, die mit Ämtern betraut waren, haben vorher beim Vorstand Rechenschaft abzulegen.
    d) Vereinseigentum ist von dem Ausscheidenden unaufgefordert zurückzugeben. Die Rückgabe ist eine Bringschuld
  4. Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung vom geschäftsführenden Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden.
    a) Wegen Nichterfüllung satzungsgemäßer Verpflichtungen und Nichtbefolgung von Anordnungen der Vereinsleitung,
    b) Wegen Nichtzahlung von 6 Monatsbeiträgen trotz Aufforderung,
    c) Wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Verein und unsportlichen Verhaltens,
    d) Wegen unehrenhafter Handlungen.
  5. Mit dem Ausscheiden eines Mitgliedes erlöschen sämtliche durch die Mitgliedschaft erworbene Anrechte an den Verein, dagegen bleibt das ausscheidende Mitglied für alle bestehenden Verpflichtungen haftbar.

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Die Mitglieder haben das Recht, nach Maßgabe der Vereinssatzung am Vereinsleben teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu benutzen.
  2. Des Weiteren sind sie berechtigt, an den Mitgliederversammlungen des Vereins und an der für sie zuständigen Abteilungen teilzunehmen.
  3. Die Mitglieder sind verpflichtet,
    a) die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern,
    b) die Beschlüsse der Vereinsorgane und Anordnungen der von diesen mit der Wahrnehmung bestimmter Aufgaben betrauten Personen zu befolgen,
    c) Vereinseinrichtungen, Sportanlagen und Geräte pfleglich zu behandeln und vor Beschädigungen zu bewahren
    d) Jedes aktive Mitglied hat die Anordnungen des betreffenden Sportausschusses bzw. des Mannschaftsführer zu befolgen. Sie sind für Nachteile, die dem Verein durch Nichtbeachtung erfolgen, verantwortlich. Der ordentliche Rechtsweg ist in allen mit der Mitgliedschaft oder dem Sportbetrieb in Zusammenhang stehenden Angelegenheiten ausgeschlossen.
    e) für rechtzeitige Zahlung der Beiträge zu sorgen.

§ 8 Beiträge

  1. Die Mitglieder haben nach Maßgabe der Vereinsstatuten sowie Abteilungsbeschlüsse Gebühren und Beiträge zu zahlen.
  2. Die Zahlung der Vereinsbeiträge ist eine Bringschuld.
    a) Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird auf der Mitgliederversammlung festgelegt und beschlossen
    b) Die Mitgliedsbeiträge sind bei Fälligkeit im Voraus und unbar durch Abgabe einer Einzugs – / Abbuchungsermächtigung für das Konto des Vereins zu begleichen. Zusätzliche Kosten durch Lastschriftrücksendungen sind durch das Mitglied zu tragen. Bei Austritt ist der Beitrag immer bis zum Ende des Jeweiligen Geschäftsjahrs zu zahlen.
    c) Nur in Ausnahme – / Einzelfällen ist die Zahlung des Mitgliedsbeitrages in bar an den Schatzmeister des Vereins möglich
    d) Für Strafen, die von Sportbehörden oder sonstige Instanzen verhängt werden, durch unsportliches Verhalten oder Handeln im Spielbetrieb, muss von dem Mitglied, welches sie verursacht hat, selbst bezahlt werden. Das Strafgeld ist sofort fällig.
    Der geschäftsführende Vorstand kann einzelnen Mitgliedern aufgrund eines schriftlichen Antrages die Beitragszahlung stunden, ermäßigen oder erlassen.

§ 9 Sonstige Bestimmungen

  1. Die Mitglieder dürfen die vom Verein betriebenen Sportarten nicht in anderen Vereinen betreiben, Ausnahmen können nur auf schriftlichen Antrag vom Vorstand genehmigt werden.
  2. Für Strafen, die von Sportbehörden oder sonstigen Instanzen verhängt werden, durch unsportliches Verhalten oder Handeln im Spielbetrieb, muss von dem Mitglied, welches sie verursacht hat, selbst bezahlt werden.
  3. Das Strafgeld ist sofort fällig.

§ 10 Vereinsorgane

  • sind die Mitgliederversammlung
  • der geschäftsführende Vorstand
  • der erweiterte Vorstand
  • Beirat

Die Tätigkeit der Organe richtet sich nach der Satzung und den Ordnungen des Vereins. Die Mitglieder der Organe sind ehrenamtlich tätig. Alle in der Satzung und den Organen aufgeführten Funktionen stehen unabhängig von ihrer sprachlichen Bezeichnung in gleicher Weise für weibliche wir für männliche Bewerber offen.

§ 11 Mitgliederversammlung

Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Diese findet alljährlich in den ersten vier Monaten des Kalenderjahres statt. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den geschäftsführenden Vorstand. Zwischen dem Tag der Einberufung und dem Termin der Versammlung muss mindestens eine Frist von drei Wochen liegen.
Regelmäßige Gegenstände der Beratung und Beschlussfassung sind:

  1. Jahresberichte, Rechnungslegung und Entlastung des Vorstandes
  2. Wahlen des geschäftsführenden und erweiterten Vorstandes, der Kassenprüfer finden alle zwei Jahre statt.
  3. Beschlussfassung über vorliegende Anträge
  4. Festsetzung der Mitgliedsbeiträge
  5. Erledigung wichtiger Vereinsangelegenheiten
  6. Satzungsänderungen

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt:

  1. wenn der Vorstand die Berufung für notwendig erachtet,
  2. wenn mindestens 1/3 der Mitglieder des Vereins die Berufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt.

Die Einladung der Mitgliederversammlung geschieht durch den Vorstand, Sie erfolgt in der Weise, dass Ort, Zeitpunkt und Tagesordnung durch Aushang auf dem Sportplatz des Vereins 3 Wochen vorher bekanntgegeben wird.

Die Mitglieder sind berechtigt, zur Hauptversammlung Anträge zu stellen, diese müssen spätestens 1 Woche vor Beginn der Versammlung dem Vorstand zugegangen sein.

Jede ordentliche Hauptversammlung ist bezüglich der Punkte, die auf der Tagesordnung stehen beschlussfähig. In besonderen dringenden Fällen können auch Beschlüsse über solche Angelegenheiten gefasst werden, dir nicht auf der Tagesordnung stehen.

Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Soweit sie eine Änderung der Satzung zum Gegenstand haben, ist eine ¾ Mehrheit erforderlich. Die Abstimmung ist, wenn 1/3 der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder dies verlangen, genehmigt.

§ 12 Der geschäftsführende Vorstand § 26 BGB

Der geschäftsführende Vorstand sind der 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende und der Kassierer. Jeder ist allein vertretungsberechtigt. Sie sind befugt, zur Wahrnehmung der Vereinsinteressen Vertreter oder Sachverständige widerruflich zu ernennen. Verträge über Erwerb, Pachtung oder Verkauf von Grundstücken oder Gebäuden bedürfen vor Abschluss der Zustimmung einer einzuberufenden Mitgliederversammlung.

Die Amtsdauer beträgt 2 Jahre. Die Wahl / Wiederwahl – jeweils einzeln – findet auf der Mitgliederversammlung statt. Die Tagesordnung wird dann um diesen Punkt erweitert.

Der Vorstand ist berechtigt, alle Ausgaben, die sich aus der ordentlichen Abwicklung der Vereinsversicherungen ergeben, zu bestreiten. Mehrausgaben von über 500 € im Quartal müssen vorher von der Mehrheit der Vorstandsmitglieder genehmigt werden.

§ 13 Erweiterter Vorstand

Der erweiterte Vorstand besteht aus:

  • 1. Vorsitzender
  • 2. Vorsitzender
  • Kassenwart
  • Schriftführer
  • Fußballabteilungsleiter
  • Abteilungsleiterin der Gymnastikgruppe

Der Schriftführer, Fußballabteilungsleiter und die Abteilungsleiterin der Gymnastikgruppe werden in einer Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren – jeweils einzeln – gewählt.

Sitzungen des erweiterten Vorstandes finden nach Bedarf statt, jedoch mind. 1x im Quartal.

§ 14 Beirat

Der Beirat besteht aus mindestens 5 Mitgliedern. Sie werden auf der von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Wahlausschusses- jeweils einzeln – für die Dauer von 3 Jahren gewählt. Wählbar sind alle Mitglieder die mindestens 5 Jahre dem Verein angehören.

Der Beirat bestimmt aus seinen eigenen Reihen einen Sprecher und dessen Stellvertreter. Er teilt seine Wahl den anderen Vereinsorganen alsbald mit. Der Sprecher des Beirats ist zu den Vorstandssitzungen einzuladen.

Die vornehmlichen Aufgaben des Beirates bestehen in der

  1. Traditionswahrung des Vereins.
  2. In das Vereinsgeschehen in seinen sportlichen und gesellschaftlichen Ablauf zu beobachten und von sich aus einzuwirken.
  3. Mit zuständig bei Ehrenvorschläge.

Spannungen innerhalb des Vereins soll der Beirat in Gesprächen abbauen und bei Kontroversen vermittelnd tätig werden.

§ 15 Revisoren (Kassenprüfer)

Auf jeder Jahreshauptversammlung werden für die Dauer des Geschäftsjahres 2 Revisoren gewählt, die kein sonstiges Amt innerhalb des Vereins bekleiden dürfen. Die Revisoren prüfen mindestens innerhalb von 12 Monaten die Kassenbelege, Kassenbücher, sowie die Kassen des Vereins.

Sie haben in besonders darauf zu achten, dass die Ansätze des Haushalteplans eingehalten werden und sich die Ausgaben auf einer solchen Grundlage bewegen. Über das Ergebnis der Prüfung ist schriftlich in der Hauptversammlung zu berichten.

§ 16 Schlusswort

Über eine Auflösung des Vereins entscheidet eine eigene, dazu einberufene Hauptversammlung. Der Auflösungsbeschluss bedarf einer Mehrheit von ¾ der Stimmberechtigten. Im Falle einer Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder wegfall seines bisherigen Zwecks, fällt das Vereinsvermögen an den Niedersächsischen Fußballverband e.V. – Kreis Braunschweig zu.